"Guten Tag Frau Luyken,
in den zurückliegenden 2
Wochen des Daheimseins waren unsere Gedanken oft in Italien. Es hat uns
überaus gut gefallen. Es fing damit an, dass Sie mit sehr guten und
umfangreichen Tipps für kräftige Urlaubsvorfreude und, letztendlich vor
Ort, für eine vielseitige Mischung gesorgt haben. Dafür Dank.
Nun zur Unterkunft:
Die Lage, auf einem Hügel am Rande einer Bergkette
gelegen mit weiter Sicht, ist schon das erste I-Tüpfelchen. Dann die
Ruhe. Die naturbewußte Mischung - Zypressenallee, Weinhänge, Gänse,
ungekünstelte Herzlichkeit von Manuela und Massimo, einfach famos.
Hinzu kommt der sichere Einrichtungsgeschmack und die Größe der
Räumlichkeiten. Sehr gepflegt. Bisher wurden unsere Ferienwohnungen
nicht selbstverständlich nach 1 Woche gereinigt und frische Wäsche
ausgetauscht. Kleine Nettigkeiten ließen das Herz und den Magen einen
Hüpfer machen.
Die Nähe zum wirklich schönen Badeort Castiglione della
Pescaia war angenehm, wenn das Alleinsein und die
Naturentdeckungstouren reichten. Ein Eis in der Gelateria Paradiso
bedeutete Sünde aber eine teuflisch gute. Ein anschließender
Promeniergang an der Hafenmole entlang zum roten Leuchtturm, und
das T-Shirt war meistens bekleckert.
Die km-langen Strände, im Oktober, ein Geschenk für
Auge und Seele. Leer. Nur Sand, Meer und Schirmpinien. Wo gibt es so
was noch ...
Speisen kann man überall gut. Besonders in den
Bergdörfern mittags unter dem Motto gut und preisgünstig. Zum Beispiel
in Scansano im "Il Rifrullo". Dort wird bei uns ein Pilzgericht in die
Unvergesslichkeit eingehen. Das kleine Buriano, direkt über der
Fattoria liegend, hat eine kleine Osteria, nämlich "Il Cantuccio". Die
Küche ist bestens. Der Service sehr angenehm. In der Nähe des
Spielplatzes haben wir dem Mond ins Gesicht gesehen ... (jetzt sind wir
mondsüchtig). Die Insel Giglio weckt Gefühle. Man kann sie nicht nur
mögen, man muß sie lieben. Neugierde wurde geweckt nach mehr. 5 Tage
müßten es schon sein, und nicht wie jetzt nur 5 Stunden. Vielleicht
2007?
Den Parco Naturale della Maremma muß man sich erwandern. Nur so wirkt die Natur und die Einmaligkeit derselben. Auf jeden Fall die Mündung des Ombroneflusses aufsuchen. Tipp im Abendrot. Afrikastimmung mit ein wenig Fantasie.
Die Schwefelbäder Saturnia, die Etruskerhohlwege und der
Zauber-Skulpturenpark "El Giardino dei Tarocchi" begeistern nachhaltig.
Eins haben sie gemeinsam, sie sind unwirklich und dadurch einmalig.
Eben Perlen.
Der Urlaub war rundherum ein Labsal.
Es grüßen die dankbaren ....
PS: Uns sind noch nie so viele singende Italiener begegnet wie in diesem Urlaub."